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Offener Brief Mitglieder Heinkel-Club

10. August 2025 Liebe Mitglieder, mit diesem Schreiben möchte ich Euch transparent über ein Verfahren informieren, das nicht nur mich persönlich betrifft, sondern auch grundlegende Fragen zu Fairness, Vereinsdemokratie und Meinungsfreiheit aufwirft. Gegen mich wurde seitens des Vorstandes ein Ausschlussverfahren eingeleitet – verbunden mit einem sofortigen Hausverbot und dem Verbot, an sämtlichen Veranstaltungen des Vereins…


Offener Brief an die Mitglieder des Heinkel-Club Deutschland e.V.

10. August 2025

Liebe Mitglieder,

mit diesem Schreiben möchte ich Euch transparent über ein Verfahren informieren, das nicht nur mich persönlich betrifft, sondern auch grundlegende Fragen zu Fairness, Vereinsdemokratie und Meinungsfreiheit aufwirft.

Gegen mich wurde seitens des Vorstandes ein Ausschlussverfahren eingeleitet – verbunden mit einem sofortigen Hausverbot und dem Verbot, an sämtlichen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
Diese Maßnahmen erfolgten ohne vorherige Einladung zu einem klärenden Gespräch und ohne erkennbare Bemühungen um eine einvernehmliche Lösung.

Meine Position in Kürze

  • Ich habe mehrfach mein Gesprächsangebot an den Vorstand wiederholt – leider ohne Reaktion.
  • Ausschluss ist das härteste Mittel des Vereinsrechts und sollte nur dann angewendet werden, wenn eine Zusammenarbeit dauerhaft unmöglich ist.
  • In meinem Fall stehen die vorgebrachten Vorwürfe in engem zeitlichen Zusammenhang mit der berechtigten Ausübung meiner Mitgliedsrechte, insbesondere dem mehrfachen Ersuchen um Einsicht in den Finanzbericht und den Wirtschaftsplan.
  • Ich habe stets transparent gehandelt, insbesondere im Zusammenhang mit der von mir privat aufgebauten Plattform zur besseren Sichtbarkeit der Regionalgruppen.

FAKTENCHECK

1. Keine Bemühung um gütliche Einigung
Trotz wiederholter Gesprächsangebote meinerseits hat der Vorstand keine Schritte zur Deeskalation unternommen, sondern direkt das Ausschlussverfahren eingeleitet.
Rechtlicher Hinweis: Nach der Rechtsprechung ist der Ausschluss „ultima ratio“ und sollte erst erfolgen, wenn mildere Mittel ausgeschöpft wurden.

2. Mögliche persönliche Motivation
Mehrere Vorgänge lassen vermuten, dass persönliche Befindlichkeiten mitentscheidend waren.
Rechtlicher Hinweis: Persönliche Animositäten sind kein zulässiger Ausschlussgrund.

3. Kritik und Satire sind erlaubt
Meine kritischen und teilweise satirischen Beiträge sind Teil einer offenen Vereinsdiskussion.
Rechtlicher Hinweis: Meinungsfreiheit schützt auch unbequeme oder humorvolle Kritik, solange sie nicht beleidigend oder verleumderisch ist.

4. Transparenzinitiativen
Ich habe bereits am 26.06.2025 vorgeschlagen, die Regionalgruppen sichtbarer in die Vereinswebseite zu integrieren. Nach Ablehnung habe ich dieses Projekt privat umgesetzt und die Plattform dem Verein zur Kooperation angeboten.
Fakt: Es gab keine Konkurrenzabsicht, sondern den Wunsch nach Ergänzung.

Mein Appell an Euch

Der Ausschluss eines Mitglieds ist ein sehr einschneidender Schritt – er betrifft nicht nur die betroffene Person, sondern auch das Vereinsklima insgesamt.
Ich lade Euch herzlich ein, am 07. September 2025 zur Mitgliederversammlung zu kommen, Eure Stimme einzubringen und Euch selbst ein Bild zu machen.
Nur wenn viele Mitglieder anwesend sind, kann eine Entscheidung getroffen werden, die den Willen der gesamten Mitgliedschaft widerspiegelt – nicht nur den einer kleinen Runde.

Schlusswort
Ich wünsche mir, dass unser Verein Kritik als Chance begreift und nicht als Bedrohung.
Nur durch offene Diskussionen können wir den Heinkel-Club zukunftsfähig und attraktiv für alle Mitglieder gestalten.

Herzliche Grüße
Jürgen Knees
Mitgliedsnummer: 04093

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2 Kommentare zu „Offener Brief Mitglieder Heinkel-Club“

  1. Avatar von Karl-Heinz Klett
    Karl-Heinz Klett

    Alle Aktivitäten im HCD müssen unbedingt über den gewählten Vorstand veranlasst werden. Neue Ideen können alle Mitglieder beim HCD einreichen. Regionale Clubs organisieren nur alles in ihrem Gebiet und nicht am HCD vorbei.
    Sollte jemand dem Club schaden, dann kommt eine Verwarnung.

    1. Avatar von juergen

      Hallo Karl-Heinz,
      danke für deine Nachricht. Ich halte die freie Meinungsäußerung für einen wichtigen Bestandteil unserer Clubkultur, und der HCD ist nicht als „Alleinherrscher-Club“ gedacht. Von meiner Seite gab es nie die Absicht, am HCD vorbei zu handeln – im Gegenteil, eine Zusammenarbeit wurde mehrfach angeboten und alle meine Aktivitäten sind auf eine flankierung der Club Interessen ausgerichtet. Die aktuelle Situation vermittelt jedoch den Eindruck sehr geschlossener Strukturen, was aus meiner Sicht nicht im Sinne eines Vereinsleben sein sollte.

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